Pädagogisches Konzept
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Pädagogisches Konzept - Onlineversion
1. Eingangsbetrachtung.
2. Ziele der bilingualen Unterrichtung und Ausbildung am Computer
3. Grundlagen des bilingualen und des Computerunterrichts.
4. Lernziele.
5. Beurteilung und Leistungsbewertung.
6. Der Tagesablauf
7. Stundenverteilung und Stundenplan.
8. Die pädagogische und methodische Umsetzung.
9. Weiterführung der bilingualen Ausbildung.
10. Schulträger und Schulorganisation.
1. Eingangsbetrachtung
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In immer mehr Kindergärten der Stadt Stendal und z. T. auch der umliegenden Gemeinden wird den Kindern die Möglichkeit angeboten, die englische Sprache schon in diesem frühen Alter kindgemäß kennen und sprechen zu lernen. Darüber hinaus haben viele Kinder bereits in diesem ersten Lebensabschnitt auf unterschiedlichste Weise Kontakt mit der Informationstechnik bzw. spielen zu Hause bereits an einem vorhandenen PC.
Für etliche Eltern stellt sich deshalb die Frage, wie der Unterricht und die Ausbildung nach der Einschulung in eine Grundschule ab Klasse 1 darauf reagieren und aufbauen kann.
Durch zahlreiche Elterngespräche, Anregungen etablierter privater Schulträger, durch Besuche von Seminaren und bilingualen Schulen und durch das Lesen von Forschungsarbeiten, die sich mit der frühen Sprachausbildung befassen, haben wir uns entschlossen ein Konzept zu entwickeln, welches sich intensiv mit der frühen Sprachförderung und der Informationstechnik befasst. Wir sind zu der Überzeugung gelangt, dass wir den Kindern mehr anbieten wollen als den in den Rahmenlehrplänen festgelegten Fremdsprachenunterricht.
Es ist unerlässlich, dass Kinder zukünftig die Möglichkeit erhalten, mindestens eine Fremdsprache auf einem angemessenen Niveau zu lernen. Dieses Ziel lässt sich nicht erreichen, wenn der Fremdsprachenunterricht erst in der 5. Klasse im Alter von 10 Jahren beginnt oder in Klasse 3 mit 1-2 Wochenstunden eingeführt wird.
Der Erfolg des Fremdsprachenunterrichts hängt vor allem von der Intensität, der Dauer des Unterrichts und der Art der Unterrichtsmethodik ab. Es sollte möglichst kontinuierlich viel Zeit pro Tag oder Woche Kontakt zur Fremdsprache hergestellt werden, und das so früh wie möglich. Die Kinder erhalten aber keinen herkömmlichen Sprachunterricht, sondern Immersionsunterricht. Immersion meint "Eintauchen" in die Sprache, sinngemäß übersetzt "Sprachbad". In vielen Ländern, insbesondere in Kanada, Australien, Großbritannien, Spanien oder Finnland gibt es die Immersion seit vielen Jahren. Auch in Deutschland liegen vor allem aus Internationalen Schulen sehr gute Erfahrungen vor. Dabei erfordert Immersion keine besondere Begabung. Denn jeder Mensch verfügt genetisch über die erforderlichen Fähigkeiten, Sprachen zu lernen. Kleine Kinder erwerben eine zweite Sprache in der gleichen Mühelosigkeit wie die erste. Der frühe Beginn mit Fremdsprachen fördert dazu die gesamte geistige (kognitive) Entwicklung.
Mit unserem besonderen pädagogischen bilingualen Grundschulkonzept, schaffen wir frühzeitig die Grundlage für eine Zweitsprache, die im späteren Schulalter viel schwerer und in dieser Form nicht mehr erarbeitet werden kann.
Weiterhin sehen wir schon im Grundschulalter gute Möglichkeiten, die Schüler kindgemäß an die Bedienung und Nutzung moderner Rechentechnik unter Beachtung der jeweiligen Klassenstufenspezifik heranzuführen. Dabei sollen die Kinder frühzeitig erkennen, dass ein Computer nicht Mittelpunkt der Arbeit, sondern ein nützliches Arbeitsmittel ist.
Mit diesem Konzept wollen wir die Schüler unserer Grundschule gut für den Besuch weiterführender Bildungseinrichtungen ausrüsten und somit die Kinder rechtzeitig auf unsere Leistungs- und Informationsgesellschaft vorbereiten. Denn: Für mehrsprachige Menschen eröffnen sich neue persönliche Chancen in Schule und Beruf.
2. Ziele der bilingualen Unterrichtung und Ausbildung am Computer
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Das vorliegende pädagogische Konzept für die Private Grundschule "Altmark" in Stendal berücksichtigt die gesellschaftliche Anforderung nach einer international ausgerichteten Ausbildung und Erziehung.
Vorrangige Zielrichtung unserer Konzeption ist die bilinguale Grundschulausbildung, mit der wir beabsichtigen, dass die Kinder in allen vier Klassenstufen intensiv Englisch lernen und muttersprachenähnliche Kompetenzen entwickeln. Gleichzeitig legen wir auch Grundlagen für das Erlernen weiterer Fremdsprachen und tragen damit zu einer erhöhten Aufgeschlossenheit gegenüber anderen Kulturen und ihren Sprachen bei.
Als weiterer Schwerpunkt wird sich mit dem kindgemäßen Kennenlernen und Nutzen der Computertechnik die Einbeziehung moderner Informationstechnik in Arbeit und Gesellschaft auch in den veränderten Herangehensweisen an Bildungsinhalte der Grundschule widerspiegeln. In Klasse 1 und 2 werden die Schüler vorrangig grundlegende Kenntnisse in der Handhabung vorbenannter Technik erwerben und ab Klasse 3 den Computer systematisch bei der Aufgabenlösung im Unterricht anwenden.
Zunächst steht der Computer als Lernsache im Mittelpunkt. So lernen die Schüler, wie sie mit dem PC umgehen müssen und entwickeln ein altersgerechtes Verständnis für die Hardwarekomponenten und die Bedienung ausgewählter Programme. Nach und nach erfahren sie auch die zweite Lernsituation, den Computer als Werkzeug und technische Lernwerkstatt, als Hilfsmittel bei der Lösung von Aufgaben, bei der Anwendung des Gelernten, bei der Kontrolle von Lösungen und beim Neuerwerb von Wissen zu nutzen.
Die Kinder werden auch lernen, zu welchen Zwecken sie Print- und elektronische Medien optimal einsetzen können, z. B. welchen Text sie mit der Hand schreiben oder welchen sie mit dem Computer anfertigen, woher sie sich notwendige Informationen holen und auf welchem Weg sie kommunizieren.
Unter Nutzung des Internetzugangs werden die Schüler E-Mail Kontakte zu Partnerklassen in England aufbauen und pflegen sowie im zweiten Schulhalbjahr der vierten Klasse eine zweisprachige Homepage erstellen.
Die Schüler erwerben neben den Lernzielen des Grundschulunterrichts, wie die Ausbildung der Sprach-, Text-, Bild-, Sozial-, Sach- und Problemlösekompetenz, auch eine technische Kompetenz zur Handhabung der elektronischen Medien. Unsere Schüler sollen Erscheinungsformen der Technik exemplarisch als zweckvoll erfahren und ihren Gebrauchswert kreativ und verantwortungsvoll nutzen lernen.
Eine übergeordnete Bedeutung erhält die Ausprägung solcher Schlüsselqualifikationen wie das Denken in Zusammenhängen, die Teamfähigkeit und Selbständigkeit sowie das Erlangen emotionaler und sozialer Kompetenz.
Zu unserer Grundschulausbildung gehört selbstverständlich auch die persönlichkeitsbildende Erziehung, die ohne Regeln und Absprachen nicht denkbar ist, die konsequente Durchsetzung von Pünktlichkeit, Höflichkeit, Ehrlichkeit sowie die Entwicklung von Zuverlässigkeit, Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme, Toleranz, Gemeinsinn und Beherrschtheit.
Dem Zusammenhang von gesundem Körper und Geist Rechnung tragend, bieten wir ein vielfältiges, den regulären Sportunterricht ergänzendes Bewegungsangebot an. Dieses umfasst kurze Zwischenübungen während des Unterrichts, die Pausenaktivitäten sowie außerunterrichtliche Angebote und trägt dazu bei, die Lernleistung positiv zu beeinflussen.
3. Grundlagen des bilingualen und des Computerunterrichts
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Kleinkinder erlernen ihre Muttersprache spontan durch einfaches Nachsprechen, ohne zunächst die Bedeutung zu kennen oder den Sinn erfassen zu können. Wissenschaftliche Studien und die Praxis haben gezeigt, dass Kinder in frühen Lebensjahren eine zweite Sprache ebenso und sehr effektiv lernen, ohne Kenntnisse vom Schriftbild, der Grammatik oder der Struktur der fremden Sprache. Erst ab etwa 13 Jahren erlangen beim Spracherwerb formale Strukturen eine entscheidende Bedeutung und damit wird der Lernprozess erheblich schwieriger. Ein frühzeitiges Erlernen einer zweiten Sprache erhöht auch erwiesenermaßen bei den Kindern die Flexibilität bezüglich kognitiver Lernvorgänge.
Ein Wechsel an eine konventionelle Grundschule, der z. B. durch einen Wohnortwechsel der Eltern notwendig werden kann, ist problemlos möglich, da die Schüler die fachlichen Lerninhalte sowohl in der Muttersprache als auch in der Fremdsprache beherrschen.
Die Wahl der zweiten Sprache fiel für unsere Grundschule auf Englisch, da Englisch die größte internationale Verbreitung besitzt und für die Informations- und Rechentechnik die sprachliche Grundlage bildet.
Der Unterricht an unserer Grundschule wird von Lehrkräften mit der Lehrbefähigung für die Primarstufe erteilt, die vorzugsweise Muttersprachler in der jeweiligen Unterrichtssprache sind.
Wir wollen den Computer ab der ersten Klasse einsetzen, da Kinder in diesem Alter erstaunlich schnell den Aufbau und die Grobstruktur eines Programms mit Hilfe einer visualisierten Darstellung erfassen. Sie gehen vollkommen unbefangen mit der Technik und verschiedenen Programmen um und lernen auf spielerische Weise, wie man den PC nutzt.
Der Umgang mit dem Computer bereitet den Kindern Spaß, die Bildschirmwelt fasziniert sie. Der PC ist auch deshalb ein so beliebter Lernpartner, weil er Rückmeldungen zu Fehlern auf rein sachlicher Ebene gibt. Er erlaubt ungestraftes Fehlermachen, ein Fehler steigert eher die Motivation als sie zu dämpfen. Deshalb lernen Kinder mit einem Computer schneller und effektiver, sie werden reaktionsschnell, kreativ und lernen Zusammenhänge besser zu erkennen.
Nachdem die Schüler sich die Grundlagen des altersgerechten Umgangs mit dem Computer angeeignet haben, lernen sie ihn als Schreibwerkzeug, als Rechentrainer, als Wissensvermittler, als Kommunikationsmittel, als Malwerkzeug, als Musikinstrument und als Spaß- und Spielgerät kennen und nutzen. Entsprechende Lernprogramme aus den vorhandenen Angeboten zum Deutsch-, Mathematik-, Englisch-, Schulgarten-, Kunsterziehungs-, Musik-, Heimat- und Sachunterricht werden die Umsetzung der Zielstellung ermöglichen und unterstützen.
Aufgaben können in kürzerer Zeit gelöst werden, die Diskussion von Lösungsstrategien und die Präsentation von Ergebnissen erhalten mehr Raum. Dem wird die Unterrichtsmethodik Rechnung tragen, auch hinsichtlich der Tatsache, dass ein Kind bei der "Arbeit" mit dem PC eine Gesprächsbegleitung braucht, damit es Eindrücke verarbeiten kann; denn ein Kind braucht die Reflexion seines Tuns durch die Lehrerin bzw. den Lehrer.
Durch den Umgang mit dem Computer werden kognitive Prozesse gefördert, wird das konkretanschauliche Denken entwickelt und das Medium PC als kreatives Werkzeug benutzt. Ebenso werden bestimmte intellektuelle Fähigkeiten angesprochen, wie einen Gedanken aufzunehmen und weiterzuentwickeln, die Beweglichkeit des Denkens, die Vorstellungsfähigkeit, die Merkfähigkeit, das Aufgliedern eines Prozesses in Abschnitte und die anschließende Zusammenführung und Reproduktion.
4. Lernziele
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Mit Beginn der ersten Klasse erhalten die Schüler in ausgewählten Fächern (s. Pkt. 7 Stundenverteilung und Stundenplan) parallel zu den Unterrichtsstunden in der Muttersprache den Unterricht auch in der Fremdsprache. In einigen Fächern wird nur in der Zweitsprache unterrichtet. Die Kinder müssen keine Vorkenntnisse in der englischen Sprache mitbringen, ggf. wird auf Kindergartenkenntnissen aufgebaut.
Der Unterricht in der zweiten Sprache wird von der Lehrkraft so gestaltet, dass die Schüler vom ersten Schultag an die Inhalte im fremdsprachig erteilten Unterricht durch Mimik, Gestik und Visualisierung verstehen können.
Es wird ein spontaner und ungefilterter Umgang mit der englischen Sprache angestrebt. Die Schüler sollen durch nonverbale oder ggf. auch durch verbale Mittel herausfinden, ob sie die Äußerungen richtig interpretiert haben. Es ist zunächst nicht beabsichtigt, dass die Kinder für jedes englische Wort eine Übersetzung kennen. Sie sollen vielmehr sicher im Umgang mit der neuen Sprache werden.
Bis zum vollständigen Aneignen des deutschen Alphabetes bleibt die englische Sprache in der Mündlichkeit. Die Lehrerin bzw. der Lehrer entscheidet je nach Entwicklungsstand der Schüler, wann die ersten englischen Schriftbilder in den Unterricht einbezogen werden. Die korrekte Aussprache ist zunächst der Schwerpunkt der Vermittlung, da sie ein Grundelement der kommunikativen Leistungsfähigkeit ist. Deshalb wird der Unterricht in der zweiten Sprache vorzugsweise von Muttersprachlern erteilt.
Die Kinder sollen ihr Sprachgefühl so entwickeln, dass sie die Möglichkeit haben, die englische Sprache spontan und ohne sprachliche Hemmungen zu gebrauchen. Sie sollen erfahren, wie man sich Fremdsprachen effektiv aneignet und andere Kulturen kennen und achten lernen. Ein wesentlicher Bestandteil des Fremdsprachenunterrichts ist die Stärkung der Lernautonomie.
Die Themenbereiche des Englischunterrichtes werden auf die jeweilige aktuelle Situation der Schüler abgestimmt und beinhalten:
· die Begrüßung
· Angaben zur eigenen Person
· Familie und Wohnung
· Kleidung
· Wetter und Jahreszeiten
· Tagesablauf in der Schule
· Feste
· Einkaufen
· Tiere u. ä.
Unter Beachtung der kulturellen Ebene werden den Schülern landeskundliche Kenntnisse und Einblicke vermittelt. Über Lieder, Spiele, Traditionen und Feste lernen sie das englische Volk und seine Lebensart kennen.
Wir streben an, Kontakte mit Partnerklassen in England herzustellen, um das Erlernte in der Fremdsprache anwenden zu können und in der direkten Kommunikation mit englischen Kindern Wissen und Können zu erproben.
Neben den Lernzielen, die die Rahmenrichtlinien des Landes Sachsen-Anhalt für den Grundschulunterricht vorgeben, werden die Schüler ab der ersten Klasse zunächst spielerisch, aber zielgerichtet auf die Nutzung der PC-Technik vorbereitet und erfahren so eine wichtige Form selbständigen Lernens.
Die Schüler sollen den Computer als nützliches Arbeitsmittel verstehen, seine Vorteile, aber auch seine Grenzen kennen lernen. Sie erfahren im Umgang mit der Computertechnik persönlich bedeutsame Werte und entdecken dabei nach und nach individuelle Neigungen, Begabungen und Interessen.
Die Lernziele des Computerunterrichts in der ersten Klasse bestehen vorrangig im Kennenlernen der Handhabung des PCs und in der Vorbereitung erster Anwendungen für die Nutzung im Anfangsunterricht. Dazu gehören im Einzelnen das
· Kennenlernen und der einfache Umgang mit der Hardware, die
· Funktionen der Maus, das
· Arbeiten in einem Paintprogramm, das
· Speichern auf Disketten und das Drucken, die erste
· Buchstaben-, Wort- und Textgestaltung in einem Schreibprogramm und
· Computerspiele zur Unterstützung der Ausbildung der Hand-Auge-Koordination und der PC als Spaß- und Spielgerät.
Am Ende der zweiten Klasse sollen die Schüler selbständig in einem Zeichenprogramm arbeiten können, ein Schreibprogramm für das Verfassen einfacher Texte nutzen und Arbeiten aus diesen Programmen miteinander verbinden können. Im Detail stehen das
· Wiederholen und Erweitern der Kenntnisse zum Paintprogramm aus dem Vorjahr, das
· Schreiben von Texten im Schreibprogramm, das Bearbeiten und Formatieren, das - Speichern in Ordnern und wieder Aufrufen, das - Kopieren, Ausschneiden, Einfügen und die Montage von Zeichnungen in Texte und umgekehrt, das
· Arbeiten mit ausgewählter Lernsoftware und die
· Nutzung geeigneter Computerspiele für die Festigung erworbener Fertigkeiten und für ein freudvolles Lernen.
Ab der dritten Klasse ist der Computer Teil der Arbeitslandschaft einer Klasse und wird im offenen Unterricht für alle Unterrichtsbereiche als Lernmittel und Werkzeug zur Verfügung stehen (PC-Insel im Klassenraum). Dazu werden die Kinder das
· Lernen mit einer Lernsoftware üben, beim
· selbständigen und selbstbestimmten Gebrauch des PCs zum Verfassen von Texten in deutscher wie in englischer Sprache die Anwendung der Programme immer umfassender lernen, das
· Internet kennen lernen und die damit verbundenen Möglichkeiten, aber auch Risiken erkennen,
· Arbeitsblätter, Unterrichts- und Lernhilfen für verschiedene Unterrichtsfächer erstellen und
· Computerspiele in der Freiarbeit unter Einbeziehung erster strategischer Spiele nutzen.
In der vierten Klasse werden die Schüler E-Mail-Kontakte mit deutsch- und englischsprachigen Partnern aufbauen und pflegen lernen, Einblick in den Aufbau von Softwareprogrammen erhalten und ihr erworbenes Wissen und Können festigen und erweitern. Das
· Wiederholen und Festigen des bisher Gelernten und kontinuierliche Anwenden der Kenntnisse und Fertigkeiten in allen Unterrichtsbereichen, das
· Kennenlernen des Excelprogramms, das
· Arbeiten mit Tabellen, Erstellen einfacher Kalkulationen im Mathematik- und Sachunterricht, das
· Arbeiten mit geeigneter Lernsoftware zum Erstellen einer Homepage, das
· Gestalten einer zweisprachigen Homepage und die
· Schulung des Gedächtnisses bei der Beschäftigung mit strategischen Computerspielen
stehen in dieser Klassenstufe im Zentrum des Unterrichts am Computer.
Durch die bilinguale Unterrichtung und die Einbeziehung des Computers in den Grundschulunterricht wird die Umsetzung der allgemeinen Aufgaben und Ziele für den Deutschunterricht in der Grundschule, wie sie auf Seite 6 und 7 in den Rahmenrichtlinien ausgewiesen sind, wie z. B. die
· Erweiterung der sprachlichen Kompetenz, das
· Entwickeln des bewussten Sprachgebrauchs und des Sprachverständnisses, das
· Anregen zu sprachlicher Kreativität, das
· Vermitteln und Weiterentwickeln der grundlegenden Fertigkeiten des Lesens, Schreibens und Rechtschreibens oder das
· Wecken und Erhalten der Freude am Sprechen, Zuhören, Lesen, Spielen, Nachgestalten und Schreiben
wesentlich gefördert und unterstützt.
So wird das miteinander Sprechen, die sprachliche Darstellung von Erlebnissen, Leseeindrücken und Beobachtungen, die Sprecherziehung und Sprachgestaltung sowie der spielerische Umgang mit der Sprache insbesondere durch das Erlernen und tägliche Anwenden der Zweitsprache forciert.
Der Englischunterricht entwickelt und erhält - gemeinsam mit dem Deutschunterricht - das Interesse und die Freude am sprachlichen Lernen. Die Kinder werden englische Wörter und Wendungen im Deutschen aufspüren, deutsch- und englischsprachige Märchen, Lieder und Spiele vergleichen und damit ihr Sprachbewusstsein entwickeln.
Ebenso wird der Einsatz des Mediums Computer mit den verschiedensten Lernprogrammen bei der Einführung in die Kulturtechnik Lesen den Schülern im Deutsch- als auch im Englischunterricht helfen, ihre analytischen und synthetischen Entdeckungsaktivitäten zu entwickeln. Die Kinder sollen Lernhilfen, die ihnen auch multimediale Materialien und der Computer anbieten, nutzen. Dadurch sammeln sie Erkenntnisse über Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen der deutschen und der englischen Sprache und erkennen nach und nach Bezüge zwischen der deutschen und der Fremdsprache. Sie erfahren Sprache als veränderbar.
Das selbständige Verfassen, das kreative Gestalten und das Erkennen der zweckgebundenen Art von Texten oder das Mitteilen von Erfahrungen und Beobachtungen sowie das Klären von Sachverhalten und deren Erläuterung werden von den Kindern schneller beherrscht, da die Übungsmöglichkeiten am PC das Überprüfen von Entwürfen der Schreibarbeit sehr vereinfachen.
Die Schüler verlieren ihre Angst vor Fehlern und sie können ihre Rechtschreibung und ihren Stil problemlos verbessern, so dass der Umgang mit Schrift und Schreiben zur Selbstverständlichkeit wird und den Kindern Freude bereitet. Die Befähigung zum selbständigen Lösen von Aufgaben, das Übertragen bekannter Lösungswege auf neue Situationen oder das Lösen von Mathematikaufgaben mit Ausdauer, Gründlichkeit und Genauigkeit wird auch beim Arbeiten mit dem Computer unterstützt.
Bei der Ausbildung des Zahlenverständnisses, beim Training der Grundrechenoperationen oder bei der Entwicklung des räumlichen Wahrnehmungs-, Vorstellungs- und Darstellungsvermögens hilft der Umgang mit vorbenannter Rechentechnik sehr beim Erwerb von Fertigkeiten.
Das Lesen von Zahlen auch in englischer Sprache unterstützt die Befähigung, die Ziffern mehrstelliger Zahlen bilden und lesen zu können und macht das Grundprinzip des dekadischen Positionssystems zunehmend bewusster.
Im Gegenzug wird auch der Mathematikunterricht einen wesentlichen Anteil zur Entwicklung der sprachlichen Fähigkeiten leisten und durch das allmähliche Heranreifen immer präziserer und sachangemessener Ausdrucksweisen die deutschen und sukzessiv auch die englischen Sprachfertigkeiten entwickeln.
So wie im Mathematikunterricht bei der Bewältigung lebensbezogener Probleme Phantasie und kreatives Tätigsein gefördert werden sollen, trifft das im gleichen Maße für den Sprachunterricht zu, der auch zur Schulung des Gedächtnisses essentiell beitragen wird.
5. Beurteilung und Leistungsbewertung
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Entsprechend den gültigen Runderlässen des Kultusministeriums des Landes Sachsen-Anhalt zur Leistungsbewertung in der Grundschule erfolgt die Bewertung der Leistungen wie an staatlichen Schulen.
Ab dem zweiten Halbjahr der ersten Klasse erfolgt die Leistungsbewertung in allen Fächern durch Noten von eins bis sechs. Für die Erstellung der Halbjahresnote werden alle vom Schüler erbrachten Leistungsnachweise aus dem Bewertungszeitraum herangezogen.
Die jeweilige Halbjahresnote im Unterrichtsfach ergibt sich aus der Zusammenfassung der Teilnote für die unterrichtsbegleitende Bewertung und der gewichteten Noten der Klassenarbeiten, die jeweils 20 v. H. der Gesamtnote des jeweiligen Halbjahres repräsentieren.
Die Schuljahresnote wird als Zusammenfassung der für beide Schulhalbjahre jeweils gesondert gebildeten Halbjahresnoten erstellt. Bei Abweichungen der Halbjahresnoten wird nach pädagogischem Ermessen die Leistungsentwicklung, das Lernverhalten und der Grundsatz, dass Leistungsbewertung die Lernentwicklung fördern muss, angemessen berücksichtigt. Im Zeugnis werden das Sozial- und Lernverhalten unter Berücksichtigung des Reifegrades des Schülers durch Noten bewertet und in der Zeugnisbeurteilung verbal eingeschätzt. Dazu wird ein Beratungsgespräch mit den Sorgeberechtigten geführt.
6. Der Tagesablauf
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Wir führen unsere Grundschule als offene Ganztagsschule, die von 7.00 Uhr bis 15.00 Uhr geöffnet ist. Derzeit wird der Tagesablauf an der Privaten Grundschule "Altmark" wie folgt gestaltet:
Von 7.00 Uhr bis 7.30 Uhr gibt eine offene Eingangsphase den Schülern Freiraum, nach ihren persönlichen Gegebenheiten in unsere Schule zu kommen. In dieser Zeit können sich die Kinder mit Spielen beschäftigen, Bücher lesen, Bilder malen etc. oder Gespräche mit anderen Kindern oder der Lehrerin bzw. dem Lehrer führen.
Die Zeit von 7.30 Uhr bis teilweise 14.55 Uhr wird für die Erfüllung der vorgegebenen Stundentafel genutzt.
Der Tagesablauf im Überblick:
|
Uhrzeit |
Unterrichtsstunde |
Aktivitäten |
|
07:00 - 07:30 |
|
Eingangsphase |
|
07:30 - 09:15 |
1.Stunde |
1. Unterrichtsblock mit Frühstückspause |
|
09:15 - 09:40 |
|
Hofpause |
|
09:40 - 11:20 |
3.Stunde |
2.Unterrichtsblock mit Spielpause |
|
11:20 - 12:20 |
|
Mittagspause |
|
12:20 - 13:05 |
5. Stunde |
Unterrichtszeit |
|
13:15 - 14:00 |
6. Stunde |
Falls keine 6. Stunde: Freies Spiel, |
|
14:10 - 14:55 |
7. Stunde |
Falls keine 7. Stunde: Freies Spiel, |
7. Stundenverteilung und Stundenplan
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Entsprechend den Runderlässen des Kultusministers zur Unterrichtsorganisation an den Grundschulen stimmt die Stundentafel der Privaten Grundschule "Altmark" mit dem Pflichtstundenkanon an staatlichen Grundschulen Sachsen- Anhalts überein. Die vorgegebene Pflichtstundenzahl wird entsprechend unserem Profil um drei Wochenstunden Englischunterricht ergänzt, in denen die Grundlagen und das entsprechende Sprachmaterial für den fremdsprachigen Fachunterricht bereitgestellt und gefestigt werden.
Auf die einzelnen Schuljahre bezogen planen wir nach heutiger Sachlage und Kenntnisstand folgende Stundenzahlen innerhalb der Unterrichtssprachen:
|
Unterrichtssprache |
1. Klasse |
2. Klasse |
3. Klasse |
4. Klasse |
|
Deutsch |
17 Uh |
16 Uh |
16 Uh |
15 Uh |
|
Englisch |
8 Uh |
11 Uh |
12 Uh |
14 Uh |
|
Gesamtstundenzahl |
25 Uh |
27 Uh |
28 Uh |
29 Uh |
Die Verteilung der Wochenstunden auf die entsprechenden Unterrichtsfächer in den einzelnen Klassenstufen in der jeweiligen Unterrichtssprache zeigt folgende Übersicht:
|
Unterrichtsfach |
1. Klasse |
2. Klasse |
3. Klasse |
4. Klasse |
|
Deutsch |
7 0 |
7 0 |
7 0 |
7 0 |
|
Mathematik |
4 1 |
4 1 |
4 2 |
4 2 |
|
Heimat-/ Sachkunde/ Schulgarten |
1 2 |
2 2 |
2 1 |
2 2 |
|
Gestalten/Musik |
1 2 |
1 2 |
1 2 |
1 2 |
|
Ethik/Religion |
1 0 |
1 0 |
1 0 |
1 0 |
|
Sport |
2 0 |
0 2 |
0 3 |
0 3 |
|
Englisch |
0 3 |
0 3 |
0 3 |
0 3 |
|
Computer |
1 0 |
1 1 |
1 1 |
0 2 |
Die rot hervorgehobenen Unterrichtsstunden werden in englischer Sprache erteilt.
8. Die pädagogische und methodische Umsetzung
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An der Privaten Grundschule "Altmark" werden wir die neuesten pädagogischen und methodischen Ansätze in der Unterrichts- und Erziehungsarbeit berücksichtigen, ohne uns von altbewährten Methoden zu trennen.
Unsere Pädagogen zielen auf eine Bildung und Erziehung, die den ganzen Schüler mit seinen individuellen Besonderheiten erfasst. Sie sollen die Kinder nach wissenschaftlichen Grundlagen unterrichten, als auch das Lern- und Sozialverhalten formen und entwickeln. Dazu fällt ihnen eine gewisse Vorbildrolle zu und sie müssen für die Schüler immer auch menschlicher Betreuer sein.
In die Unterrichtsmethodik fließen solche Vorgehensweisen wie der Werkstattunterricht, die Tages- und Wochenplanarbeit, die gelenkte und ungelenkte Wahlarbeit, das Lernen an Stationen oder der Projektunterricht ein und kommen je nach Unterrichtsinhalt und Klassensituation zum Einsatz. Durch eine differenzierte Auswahl der Unterrichtsmethoden kann auf jeden Schüler individuell eingegangen werden und jedes Kind entsprechend seinem eigenen Leistungsvermögen arbeiten. Die Pädagogen halten sich nach der Einführung in den neuen Unterrichtsstoff im Hintergrund, beobachten das Lern- und Sozialverhalten der Kinder und können individuelle Hilfen geben. Damit erhalten sie einen genauen Überblick über den Leistungsstand der einzelnen Schüler und können so zielgerichtet die individuelle Förderung ansetzen.
Im Englischunterricht lernen die Kinder ebenfalls handlungsorientiert. Besonders in den ersten zwei Schuljahren steht hier das spielerische Lernen im Vordergrund.
Die Schüler werden mit der englischen Sprache zunächst mit Hilfe von Liedern, Reimen, Bastelarbeiten und Spielen vertraut gemacht und lernen sie spontan und ohne Scheu. Damit wird eine gute Grundlage für das Erlernen weiterer Fremdsprachen gelegt.
Auch das pädagogisch durchdachte Heranführen an die Arbeit mit dem Computer beginnt mit kindgemäßen Spielen und wird nach und nach in eine zielgerichtete Nutzung gebracht. Der Umgang mit dem Computer begünstigt die Fähigkeit zum vernetzenden Denken und fördert die Effektivität und Selbständigkeit im Lernprozess.
In der ersten Klasse stehen das Kennenlernen des Computers und die Vermittlung der Grundlagen seiner Handhabung im Vordergrund. Mit geeigneter Lernsoftware werden die Kinder spielerisch an die Nutzung des PCs herangeführt. Da in diesem Alter die Auge-Hand- Koordination noch in der Entwicklung ist, wird vorrangig der Umgang mit der Maus geübt (Zeigen, Klicken, Ziehen, Doppelklicken). Zweckmäßige Computerspiele und -programme unterstützen diesen Lernvorgang.
Neben dem Umgang mit der Maus lernen die Kinder das Arbeiten im Zeichenprogramm, das Schreiben in "Word", das Formatieren und gestalten von kleinen Texten, das Speichern und Ausdrucken fertiger Arbeiten.
Selbständigkeit, Eigeninitiative und entdeckendes Lernen ermöglicht und fördert der Computer auch auf neue Weise im Rahmen von Projekten, z. B. in der Umwelterziehung oder im Heimat- und Sachunterricht.
Die konkrete Situation und der Einsatz didaktischer Materialien, Spiele und Medien schaffen Möglichkeiten, Sachverhalte zu veranschaulichen und Beziehungen aufzudecken. Der Individualität des Kindes wird besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Anerkennung und Vertrauen in die Leistungsfähigkeit stützen die Lernprozesse. Die Unterschiede im Sozial-, Lern- und Arbeitsverhalten der Schüler werden frühzeitig analysiert und zum Ausgangpunkt des differenzierten Lernangebots gemacht.
So unterstützen Schreibprogramme für die Grundschule effizient den Anfangsunterricht im Lesen und Schreiben und es ist möglich, für jedes Kind individuelle Einstellungen vorzunehmen, so dass dem subjektiven Lerntempo entsprochen werden kann. Die Analyse und bewusste Synthese von Wörtern, die Absicherung der Buchstabe-Laut-Beziehung, die Schulung der Sinnerfassung und des allgemeinen Sprachvermögens werden maßgebend unterstützt bei der selbstgesteuerten Erforschung der Welt der Laute, Buchstaben und Wörter und der systematischen Entdeckung des alphabetischen Prinzips unserer Schriftsprache.
Diese motivierende, die Selbständigkeit und Kreativität fördernde Vorgehensweise, die genügend Spielraum für die Individualität des Kindes lässt, unterstützt auch im hohen Maße die Aneignung der Zweitsprache in Wort und Schrift.
Das weiterführende Lesen wird dadurch gefördert, dass neben dem Lesebuch Kinderbücher und pädagogisch wertvolle Kinderzeitschriften und später Kinderliteratur die Freude am Lesen entfalten und ausprägen. Gleichzeitig regt es die Schüler zum selbständigen Verfassen von Texten an, wobei der Computer ein hilfreiches Arbeitsmittel sein kann und wird.
Lernprogramme, wie z. B. Rechtschreibtrainer u. ä., unterstützen das Schreiben von Wörtern, Wortgruppen, Sätzen und Texten in Klasse 1 und 2 und helfen ab Klasse 3 bei der Erweiterung des Grundwortschatzes und der richtigen Schreibweise.
Die Ausbildung des Zahlenverständnisses, das Erlernen und Trainieren der Grundrechenoperationen und das Erkennen geometrischer Grundformen wird durch den Einsatz des Computers unterstützt und die entsprechenden Kontrollmöglichkeiten lassen gut erkennen, was bereits beherrscht wird.
Die erworbenen Fähigkeiten können dann z. B. bei der Nutzung der Tabellenkalkulation in der vierten Klasse zu verschiedenen Projekten, wie z. B. zum Thema "Wasser", ihre Anwendung finden.
Mit der Umsetzung dieser didaktischen Methoden, einer liebevollen Betreuung, einer originellen Ausgestaltung der Unterrichtsräume und des Schulgebäudes sowie den zahlreichen außerunterrichtlichen Aktivitäten gewährleisten wir eine angenehme Atmosphäre und ein freudvolles Lernen in unserer Grundschule.
9. Weiterführung der bilingualen Ausbildung
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Ein wesentliches Ziel unserer Grundschulausbildung besteht darin, den Kindern den bestmöglichen Start für weiterführende Bildungswege zu geben, um sie so frühzeitig auf unsere Leistungs- und Informationsgesellschaft vorzubereiten.
Das schließt auch die mögliche Weiterführung der bilingualen Ausbildung für die Schüler nach der Primarstufe in unser Konzept mit ein.
Wir haben deshalb am 18. September 2003 mit dem Schulleiter des Privatgymnasiums Stendal/Tangermünde vereinbart, dass ab dem Schuljahr 2008/2009 am Standort Stendal zunächst mit einem Sprachzug ab der fünften Klasse die bilinguale Ausbildung fortgesetzt und ausgebaut werden kann sowie weiterer Fremdsprachenunterricht erfolgt. Darüber hinaus wird das erworbene Wissen und Können der Kinder zur Handhabung von Computern im anschließenden Informatikunterricht auf hohem Niveau weiterentwickelt.
Damit ist die Fortsetzung des Englisch- und Computerunterrichts auf dem entsprechend erreichten Bildungsstand und auch der zweisprachige Unterricht nach dem Besuch unserer bilingualen Grundschule gesichert.
10. Schulträger und Schulorganisation
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Die Private Grundschule "Altmark" ist eine staatlich anerkannte Ersatzschule in freier Trägerschaft, der Schulträger ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die Privatschulen "Altmark" gGmbH. Der Unterrichtsbetrieb entspricht in den Grundzügen der einer staatlichen Schule mit der Ergänzung des Fremdsprachen-, des zweisprachigen Grundschul- und des Computerunterrichts.
In den ersten drei Jahren wurde der Schulbetrieb durch den Träger und die Elternbeiträge finanziert. Nach Ablauf einer dreijährigen Frist wurde am 01. August 2007 die staatliche Anerkennung verliehen. Seit der staatlichen Anerkennung besteht ein Anspruch auf Landesförderung nach Maßgabe des dann gültigen Schulgesetzes und der Ersatzschulverordnung.
Eltern aus der Stadt Stendal, aber auch aus den umliegenden Städten und Gemeinden können dieses besondere Schulangebot gegen einen relativ geringen Elternbeitrag für ihre Kinder nutzen. Dabei spielen die Standortbedingungen, die Stendal für die Entwicklung der Schüler nach der Primarstufe bietet, keine unwesentliche Rolle.
Wie schon unter Punkt 9 beschrieben, können die Kinder ab der 5. Klasse das Privatgymnasium in Stendal besuchen und dort die bilinguale Ausbildung fortsetzen. Weiterhin ist an der Fachhochschule Magdeburg-Stendal am Standort Stendal nach dem Abitur in bestimmten Ausbildungsrichtungen eine Studienaufnahme möglich und dafür eine vorherige bilinguale Ausbildung sehr von Vorteil.
Insbesondere durch die Neuansiedlung internationaler Unternehmen wurde deutlich, wie wenig Fachkräfte in unserer Region die erwarteten Fremdsprachenkenntnisse besitzen, da eine solche Ausbildung, die frühzeitig darauf vorbereitet, in einer fremden Sprache muttersprachenähnlich fachlich zu kommunizieren, bisher fehlte.
Unternehmen wie das Zellstoffwerk, die Papierfabrik oder auch Alstom und das Johanniter Krankenhaus sind auf Spezialisten angewiesen, die sehr genau nachfragen, wie die Ausbildungssituation vor Ort aussieht. Mit einer privaten Grundschule, einer privaten Sekundarschule, einem Privatgymnasium und einer Hochschule in Stendal sind diese weichen Standortfaktoren sehr gut ausgestaltet.
Durch die Private Grundschule "Altmark" wurde in Stendal die Möglichkeit geschaffen, mit diesem Schulprofil Kinder schon im frühen Schulalter auf eine Fach- und Spezialausbildung mit besten Fremdsprachenkenntnissen vorzubereiten.
Aktualisiert (Montag, den 30. November 2009 um 09:37 Uhr)
Pädagogisches Konzept




